KI ganz einfach erklärt

Wer kann komplexe Sachverhalte besonders gut verständlich erklären? Natürlich die „Sendung mit der Maus“!

Wenn es um Künstliche Intelligenz geht, hört man immer wieder den Begriff LLM. Aber was steckt dahinter?

LLM steht für „Large Language Model“, also ein großes Sprachmodell. Man kann es sich wie das „Gehirn“ einer KI-Anwendung vorstellen: Es verarbeitet Informationen, erkennt Muster und erzeugt darauf basierend Antworten.

Allerdings kann ein LLM weder denken noch verstehen. Es kann nur rechnen. Das aber sehr gut und sehr schnell. Und es kann sehr gut Muster erkennen und dann selbst etwas bauen.

Für uns Menschen sieht das Ergebnis aus wie sinnvolle, manchmal fast empathische Kommunikation. In Wahrheit steckt dahinter eine gigantische Wahrscheinlichkeitsrechnung, die ausrechnet, welche Wörter am besten zueinander passen und sie dann aneinanderreiht. Und weil das nicht leicht zu fassen ist, hat Ralf von der ‚Sendung mit der Maus‘ genau das wunderbar erklärt – kurz, anschaulich und gut verständlich am Beispiel des Märchen-Erzählens (Link zu YouTube):

Es gibt noch vieles über die inneren Abläufe eines LLM, das wir nicht verstehen. Aber auch wenn es manchmal so scheinen mag, ist ein LLM nicht empfindungsfähig – es hat kein Bewusstsein, keine Gefühle und keine Ziele, sondern lediglich eine leistungsstarke Fähigkeit, Texte vorherzusagen und zu generieren.

Letztendlich bleibt die große Frage: Wohin wird uns diese Technologie führen? Hoffentlich wird die Maus dieses Thema bald auch behandeln!

Zusammenfassung:
Was man bei KI leicht für „intelligent“ oder gar „einfühlsam“ halten kann, ist in Wirklichkeit das extrem schnell ausgerechnete Ergebnis eines riesigen Sprachmodells. Die Maus erklärt, wie das funktioniert.

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